Die ATLANTIS Muster

Donnerstag, 29. März 2007

Serie:

„ATLANTIS -  Mythos oder Wirklichkeit"


David McLion

Dieser Artikel von David McLion erschien erstmals in MATRIX3000 – Band 8 – unter der Rubrik THEOMETRIE. Für VITAO-spezial wurde der Beitrag vom Autor in etwas gekürzter Form neu aufbereitet.

THEOGRAPHIE*)

*) David McLion hat aufgrund der zunehmenden Verwendung und Verfremdung des Begriffs THEOMETRIE in Bereichen, die mit der Wortauslegung im Sinne McLions Terminologie nichts bis wenig mehr gemein haben, den Begriff THEOMETRIE zu THEOGRAPHIE (des Schöpfers Glyphen) gewandelt. Diagramme im Kontext der THEOGRAPHIE heissen in künftigen Publikationen THEOGRAMM (siehe auch THEOGRAMM 04 und THEOGRAMM 00).  Beide THEOGRAMME sowie deren textliche Ergänzungen / Auslegungen stammen aus Veröffentlichungen von David McLion - wurden aber in Wikipedia urheberrechtlich freigegeben.

Alle Artikel aus MATRIX3000 - welche den Begriff THEOMETRIE verwendet haben - sind in "VITAO-spezial" entsprechend überarbeitet. [DMCL 28.03.2007 13:44]


Die ATLANTIS Muster

Seit Jahrtausenden durchziehen theographische Muster wie ein Nerven- und Informations-Geflecht das Leben auf diesem Planeten. Welchen Einfluß sie auf die Geschicke der Menschheit haben, darüber kann man nur spekulieren. Eines aber scheint sicher: sie sind kommunikativer Gestaltungs-Ausdruck kollektiven Bewußtseins, ob wir dies wahrhaben wollen oder nicht.

ATLANTIS – so wie es Platon „mustergültig“ beschreibt – wird wohl auch weiterhin den Forschergeist beflügeln. Sei es nun durch Joachim Rittstieg „entdeckt“ und als geheimnisvolle Tempelstadt eines Tages gehoben, die Rätselkette wird kein Ende nehmen. Warum? Weil die Offenbarung „All dessen was ist“ und wie es miteinander verkettet oder vernetzt ist, dem forschenden Geist nur in homöopathischen Dosen verabreicht werden kann. Wer meint, daß er die Schöpfung bereits durch ein Urknall-Prinzip erklären könne, der wird sich alle Jahre neu korrigieren müssen. So wie Forscher nun aus dem einen Urknall und dem daraus sich entwickelnden UNI-Versum jetzt eine Reihe von Urknallen vor diesem Urknall mutmaßen und dieses – unser Universum – nun einfach zu einem MULTI-Versum umfunktionieren wollen.

Alle bisher aufgestellten Theorien der forschenden Intelligenz scheitern am Begriff ZEIT wie auch an der Vorstellung dessen, was das Gegenteil oder Spiegelbild von ZEIT ist. Ist NICHT-Zeit gleichzusetzen mit Gleichzeitigkeit – und wenn ja, welches Modell vermag dies zu verdeutlichen? Wie kann etwas linear (in Abfolge) zwischen Vergangenheit – Gegenwart und Zukunft oder zwischen Geburt und Tod und möglicher Wiedergeburt sich wandeln und entfalten, wie auch in Gleichzeitigkeit existieren? Und woher bezieht diese Schöpfung ihre Information - nach welchem Muster, welchem Plan, welcher Symbolik, welcher theographischen Dimension funktioniert all dies? Hat Platon mit seiner ATLANTIS-Idee lediglich einen Informations-Impuls geben wollen, welcher seither mehr als 25.000 Schriften, Gedanken, Vermutungen über diese Hochkultur in Gang setzte? War Platon gar ein Eingeweihter und hat er mit den dargestellten Maßen eine Realität beschrieben oder vielmehr ein Prinzip, ein theographisches Muster weitergegeben?

Falls es sich um Letzteres handelt, im Sinne einer Symbolik die – wie es Joachim Rittstieg beschreibt – gleichzeitig einer fundamentalen Wirklichkeit entspricht, so würden die Maße der „Platonischen Ringe“ dem forschenden Geist noch eine Vielfalt an Zusammenhängen offenbaren. Denn wenn ein erkalteter Krater – auf dem möglichweise Polis ATLAN „erbaut“ wurde – von Natur aus Muster bildet, die hohe Ähnlichkeit haben mit theographischen Mustern und Lernmodellen zur Bewußtseinsbildung von ZEIT, so bringt uns die Forschungsarbeit von Joachim Rittstieg impulsmäßig weiter zum Quantum „eingefrorene Zeit“.

THEOGRAPHIE

Theographie befaßt sich mit Prinzipien und ist damit eine Wissenschaft der Zusammenhänge. Mittels theographischer Bildformeln können Dimensionen und Netzwerke besser erfaßt werden, die in der „realen“ Welt nur schwer begreiflich zu machen sind. Theographie dient so dem forschenden Geist als Quelle der Inspiration. Bewußtsein wird in der theographischen Nomenklatur gleichgesetzt mit Wahrnehmung oder Vorstellungsvermögen. Bewußt werden kann schließlich nur solches, was gesehen oder empfunden, von den Sinnen erfaßt wird. Wer hoch oben auf einem Berg steht hat ein größeres Gesichtsfeld als jemand im Tal. Der persönliche Standpunkt, der individuelle „Durchblick“, Weitsicht wie Einsicht sind entscheidend dafür, was und wie man sieht.

Bewußtsein ist Information

Dieser Fokus kann auch als INFORMATION bezeichnet werden, denn die Bandbreite des Empfangs entscheidet über den Informationsgehalt. Bewußtsein entspricht damit einem Feld in dem sich Gedankengut materialisiert - entsprechend dem geistigen Auge, der Vorstellungskraft, der subjektiven Betrachtung und Auswertung empfangener (empfundener) Daten. In diesem RAUM arbeitet die ZEIT als Erfüllungsfaktor individueller Wertschöpfung.

Auch die Schöpfung läßt sich als vieldimensionale Landschaft betrachten – und doch sieht das individuelle Wahrnehmungsvermögen stets nur das, was es sehen will, kann, darf oder soll. Keiner soll in seiner Fähigkeit zu sehen / empfinden überfordert werden.

So gesehen ermöglicht uns das „Erleben in der ZEIT“ den Pulsschlag des Lebens überhaupt, welcher sich abspult in Abfolge-Zyklen zwischen Einatmen und Ausatmen, Hunger und Sättigung, Mangel und Überfluß, Begrenzung und Freiheit, Start und Zielerreichung. Mit diesem Lernerlebnis schließlich konditionieren wir unsere „Sehschärfe“ für einen weiteren, tieferen, höheren, mehrdimensionierten Blickwinkel, zum Erkennen und Verstehen immer komplexerer Welten. Unser Dialog mit der Schöpferischen Intelligenz wird so zunehmend intelligenter. Denn Intelligenz definiert sich sowohl als Fähigkeit zur Differenzierung wie gleichermaßen als Fähigkeit des Sehens in Zusammenhängen.



Das Nullstrahlen-Netzwerk

Polis ATLAN als theographische All-Dimension in fokusiertem RAUM (Bewußtsein) und ZEIT macht deutlich, was Unendlichkeit bedeutet. Das ATLANTIS-Muster zeigt auf, daß Unendlichkeit außerhalb von Ursache-Wirkung-Gesetzen existiert, denn es gibt in diesem Raum kein absolutes Vorher und Nachher.


Diese Begriffe liegen auf der ZEITSPIRALE. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wiederum sind - je nach Fokus - Augenblicke in Gleichzeitigkeit. Das bedeutet: ATLANTIS ist Gegenwart. ATLANTIS ist im kollektiven Bewußtsein als INFORMATION gespeichert; als ein Jahrtausend-Rätsel, das sich beginnt zu entblättern. Es zeigt auf, wie die Schöpferische Intelligenz durch das NULL-STRAHLEN-Netzwerk in Gleichzeitigkeit informiert und wie diese Informationen zwischen zyklischen Start- und Zielpunkten pendelartig kommunizieren, gelebt und werterfüllend umgesetzt werden sollen. Es macht weiterhin deutlich, wie winzig und gleichzeitig großartig diese, von uns vielfach mißverstandene Welt doch ist. Und wie bescheiden und demutsvoll die wissenschaftlich forschende Intelligenz sich verhalten sollte, angesichts des unendlichen Raumes in All-Gegenwart - jetzt und hier. ATLANTIS ist so gesehen eine Art Ur-Information und Leit-Idee. Dazu Gedanken von Havillah da Monte:

„Legt man über die kreisförmige Anlage der Grundstruktur von Atlantis ein Dreieck als Segment und folgt den sieben Kreisbögen horizontal durch diese Triade, ergibt sich ein kosmisches Modell der Schöpfung. Im innersten Kern befindet sich „Geist-Gott-Bewußtsein“, die von Gott-Vater-Mutter hervorgegangenen Individualgeister, die sich durch Kontemplation in ihrem Sein expandierten und die darunter liegenden Dimensionen kreierten: bis zur fünften Ebene als ungeteilte Wesen, die von der siebten herab Frequenzen verlangsamten, bis sie zur vierten Ebene kamen um sich dort in Männlich/Weiblich zu teilen. Ihr Geist-Gott-Bewußtsein erschuf sich aus der androgynen Einheit auf der Ebene Vier drei weitere Körper: den Astralen, den Mentalen und schließlich den Physischen.

Die Triade mit den sieben Ebenen entspricht diesen resonanten Frequenzen. Ebenso die sog. sieben Siegel im menschlichen Organismus, oder auch die Naturoktave der sieben Töne, die aus einem großen, alles umfassenden Ur-Ton, dem AUM stammen.“